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Kaman K-Max 1200
K-Max-Trainer FRM-T "Dragon"
Ab August 2009 wird der neu entwickelte Modellhubschrauber FRM-T "Dragon" mit Flettner-Doppelrotor-System angeboten. Die Abkürzung FRM-T steht für Flettner Rotor Mechanik-Turbine.
Da die Rumpfzelle des K-Max 1200 noch in Arbeit ist, wird vorab eine Trainerversion für die Mechanik angeboten.
Diese Trainerversion hat den Vorteil, dass man im Bedarfsfall an alle Komponenten der Mechanik, der Elektronik und der Antriebsturbine optimal dran kommt.
Der Hubschrauber ist dabei im Maßstab 1 : 4,5 zum Original der Kaman K-Max 1200 konstruiert und verfügt über einen Rotordurchmesser von bis zu 3,3 m. Es werden außerdem mit geänderten Antriebsuntersetzungen Versionen mit 2,0 m und 2,5 m Rotordurchmesser angeboten.
Weitere Technische Daten und Details siehe unten.


Mechanik und Trainer
  • Basispreis Mechanik
  • RC-Platinen (CFK), zur Montage der kompletten RC- u. Turbinenelektronik
  • Trainerchassis für o.g. Mechanik bestehend aus Alu-Kufenfahrwerk, Trainerhaube (GFK), 2 x 1 Ltr. Tank, Heck mit Leitwerken und Abstrebung (komplett in Alu/CFK)
  • Mikroprozessor-Mischer-Elektronik zur Ansteuerung der beiden Taumelscheiben im Modell (erforderlich zum Betrieb des Modells)
  • Bausatz ohne Turbine, RC-Elektronik, Rotorblätter und Rumpfzelle K-Max 1200

Auf Anfrage bieten wir Ihnen zur komplettierung des Hubschraubers folgende Komponenten an:
  • VIPER X-76 Rotorblätter 2,0m / 2,4m / 3,0 m Rotordurchmesser (Werkstoff Aluminium)
  • komplette RC-Elektronik
  • Jakadofsky-Turbine PJW "PRO-6000" (andere Turbinen auf Anfrage)
  • komplette Montage des Bausatzes, der RC-Elektronik und der Turbine. Auf Wunsch bis zum flugfertigen Modell
  • Rumpfzelle K-Max 1200, Maßstab 1 : 4,5 in Vorbereitung
Rückansicht der Trainermechanik. Man sieht die beiden getrennt angeordneten Untersetzungsgetriebe mit der Anlenkung der beiden Taumelscheiben. Außerdem die Jakadofsky-Turbine mit der ersten Getriebstufe
Trainermodell FRM-T "Dragon". Die Hubschraubermechanik ist für den einfachen Betrieb in einem Trainer montiert lieferbar
Bei diesem Bild sieht man sehr gut die beiden gegenläufig ineinander kämmenden Rotoren
Die obigen Bilder sind auf dem Tandem- und Experimental-Hubschraubertreffen in Stabio (Schweiz) aufgenommen worden (Foto zur Verfügung gestellt von Raimund Zimmermann)
Hier können Sie ein Maßblatt mit den Gesamtabmessungen des K-Max-Trainers FRM-T "Dragon" im PDF-Format downloaden (4 Seiten, 954 kb)
Hier können Sie ein Datenblatt des K-Max-Trainers FRM-T "Dragon" im PDF-Format downloaden, deutsch/englisch (2 Seiten, 449 kb)
Hier können Sie ein Video des K-Max-Trainers FRM-T "Dragon" anschauen (bereit gestellt durch www.youtube.com). Das Video zeigt den K-Max-Trainer auf der Flugshow 2009 in Stabio (CH)
Zum Original, Kaman K-Max 1200
Die amerikanische Fa. Kaman erkannte 1990, dass es auf dem zivilen Hubschraubermarkt praktisch kein spezieller Hubschrauber für den Transport von Außenlasten gab. Wenn ein Unternehmen so etwas braucht, benutzen sie meistens ausgemusterte Militärmaschinen. Die sind zwar billig in der Anschaffung, doch da sie meist schon viele Jahre auf dem Buckel haben, sehr teuer im Betrieb.
Kaman entwickelte deswegen diesen 'Flying Truck'. Dabei wurde auf alles verzichtet, was für den Lastentransport nicht notwendig ist. Als Rotorsystem kommen zwei gegenläufige, ineinanderkämmende Rotoren zum Einsatz. Die Rotorachsen sind dabei schräg zueinander angeordnet. Ein Drehmomentausgleich ist nicht notwendig, so dass auf den Heckrotor verzichtet werden kann, und die ganze Leistung des Antriebes effektiv umgesetzt wird. Als weitere Besonderheit des Originals, werden die Rotorblätter indirekt über kleine Klappen an den Rotorblatt-Enden angesteuert. Dadurch entfällt die ansonsten teure und wartungsintensive Hydraulik zur Ansteuerung der Rotoren.
Die Zelle des Originals wird in konventioneller Aluminiumbauweise erstellt. Der Rumpf wird dabei so schmal wie möglich gehalten, um so dem Piloten eine optimale Sicht nach beiden Seiten und vor allen Dingen nach unten zu ermöglichen. Die Zelle bietet nur dem Piloten einen Platz. Für spezielle Arbeiten wie z.B. Überprüfungsarbeiten an Hochspannungsleitungen, können zwei Sitze seitlich am Rumpf eingehängt werden. Dort sitzen dann die Passagiere im freien und haben so einen optimalen Rundumblick.
Der erste Prototyp der K-Max 1200 machte seinen Erstflug am 23.12.1991. Der erste Serienhubschrauber folgte dann etwa zwei Jahre später (am 12.1.1994).
Das Prinzip der K-Max 1200 beruht auf dem Konstruktionsprinzip des FI-282 "Kolibri". Der Deutsche Anton Flettner konstruierte dabei in den Kriegsjahren ab 1938 diesen neuartigen Hubschrauber und löste durch gegenläufige, ineinanderkämmende Rotoren das Problem des Drehmomentausgleichs – der Flettner-Doppelrotor war geboren.
Kaman K-Max 1200 im Einsatz der Heli Air Zagel AG, kurz vor dem Einsatz zur Waldkalkung am Schluchsee/Schwarzwald
K-Max 1200 der schweizer Fa. Helog beim Lastentransport
Technische Daten Kaman K-Max 1200, Original
  • Besatzung: 1
  • Triebwerk: Gasturbine Lycoming T53-17A
  • Leistung: 1343 kW
  • Gesamtlänge: 15.85m
  • Rotordurchmesser: je 14,73m
  • Leergewicht: 2300kg
  • Max. Hakenlast: 2720 kg
  • max. Startmasse: 5215 kg
  • max. Geschwindigkeit: 185 km/h

Technische Daten Kaman K-Max 1200, Modell im Maßstab 1 : 5
  • Rotordurchmesser: 3,0 m (je nach Untersetzung ist ein Rotordurchmesser von 2,0 – 3,0 m wählbar)
  • Rotorwinkel: zwischen den beiden Rotorachsen 24°
  • Länge über alles: 320 cm
  • Rumplänge: 264 cm
  • Rumpfbreite: 78 cm (Breite des Fahrwerks)
  • Rumphöhe: 80 cm
  • Höhe über alles: 87 cm
  • Antrieb: Jakadofsky PJW-Turbine Pro Edition (Pahl-Turbine GPH70 und Benzinmoor ZG62 SL in Vorbereitung)
  • Mechanik: Eigenkonstruktion komplett in Präzisions-CNC-Aluminium Fertigung / CFK
  • Rotorkopf: 2 Stk. 2-Blattrotorköpfe, Eigenkonstruktion komplett in Aluminium
  • Kraftübertragung: 3 stufiges Untersetzungsgetriebe, letzte Getriebstufe im Ölbad laufend
  • Rotorkopfdrehzahl: 900 bis 1.050 1/min (je nach Rotordurchmesser)
  • Taumelscheiben-Ansteuerung: 6x Servos Hitec 5745 MG für die 3-Punkt-Anlenkungen der beiden Taumelscheiben
  • Gyro-System: Futaba GY-401 zur Stabilisierung der Gierfunktion
  • Kraftstoff: Kerosin/ÖL-Gemisch (5% Öl-Anteil)
  • Abfluggewicht: ca.15 kg
  • Mischer: elektronischer Taumelscheibenmischer (Entwicklung der Fa. MTJ)
  • Mischfunktionen: Ansteuerung der beiden Taumelscheiben (120°-Mischer) für die Funktionen Pitch, Nicken, Rollen, Gieren;
    Außerdem ist das zusätzliche Ansteuern von Höhenruder- und Seitenruder-Servos möglich
Beschreibung der Flettner-Mechanik FRM-T "Dragon"
Die aufwendige Mechanik des Modellhubschraubers wurde wie bereits beschrieben komplett mittels 3D-Software entwickelt. Nur so läßt sich von Anfang an eine möglichst hohe Planungssicherheit erzielen. Alle Bauteile werden danach anhand der abgeleiteten Zeichnungen gefertigt und passen und funktionieren auf Anhieb so wie geplant.
Als sehr problematisch bei der Umsetzung des Originals in die Modellkonstruktion erwies sich die schmale Silhouette des Rumpfes. Um z.B. die extrem schmale Domkonstruktion des Originals umzusetzen wurde eine spezielle Getriebekonfiguration gewählt.
Zum Antrieb: die hinter der Mechanik angeordnete PJW-Turbine "PRO 5000" gibt über ein 3-stufiges Getriebe die Kraft auf die beiden Hauptrotoren ab. Die beiden Rotoren sind dabei über das mittlere Getriebepaar miteinander gekoppelt und über einen Freilauf bei der Autorotion vom Antrieb abgekoppelt.
Neben den PJW-Turbinen der Fa. Jakadofsky, ist als Antrieb ebenfalls der Einsatz der SPT10 von JetCat, bzw. als elektrische Version der Q80 von Hacker geplant.
Die Turbine sitzt dabei in der gleichen Höhe wie im Original der K-Max 1200. D.h. bei beiden Fabrikaten liegt der Turbinenauslass vorbildgetreu an der richtigen Position im Modell.
Das Gewicht des Modells wird bei ca. 14,5 bis 15,5 kg je nach Rotordurchmesser liegen. Der Tankinhalt beträgt 2x 1 Liter. Als Rotorblätter sind besonders geeignet die Aluminium-Rotorblätter der Viper X-76 Serie, aus unserem Hause. Als Rotordurchmesser können  2.0 m bis 3.0 m mit entsprechender Anpassung der Untersetzung gewählt werden. Die Abmessungen der Blattgriffe betragen die üblichen 14 mm.
Die komplette Mechanik ist wie üblich in Präzisions-CNC-Fertigung ausgeführt. Der RC-Vorbau, das komplette Heck und viele andere Teile sind in CFK ausgeführt.

Konstruktion der kompletten Hubschrauber-Mechanik mittels 3D-CAD-Programm Vorderansicht der Mechanik
Vorderansicht der Mechanik. Dargestellt als 3D-Konstruktion in den Umrissen des K-Max 1200
Elektronischer-Mischer der Fa. Helitronix für das Modell der Kaman K-Max 1200
Ein Kapitel für sich ist die Elektronik zur Ansteuerung der zwei unabhängig voneinander angesteuerten Taumelscheiben der beiden Rotoren. Um sich nicht mit den unzulänglichkeiten einer mechanischen Mischung rumzuschlagen, kommt für diese komplizierte Taumelscheibenansteuerung, nur eine spezielle Mischer-Elektronik in Frage. Diese Elektronik wird im Modell zwischen Empfänger und den Taumelscheiben-Servos geschaltet. Die Vorteile einer solchen Elektronik sind, daß wichtige Parameter mittels Änderung an der Software schnell geändert werden können. Wir verwenden hierfür den "Special-Edition-Mixer" der Fa. Helitronix. Über ein Netzwerkkabel kann ein zugehöriges Programmiermodul an die Elektronik im Modell angeschlossen werden. Hiermit können dann sämtliche Parameter in der Werkstatt oder auf dem Flugfeld angepaßt werden.
Der Modellhubschrauber lässt sich damit wie jeder andere Hubschrauber auch steuern. Als Sender ist jeder normale Fernsteuerungssender, ohne spezielle senderseitige Mischer einsetzbar.

Folgende Funktionen werden dabei von der Mischer-Elektronik unterstützt:
Aufbereiten der Signale für Pitch, Rollen, Nicken, Gieren vom Empfänger zur Ansteuerung der beiden Taumelscheiben mit je 3 Hochleistungsservos pro Taumelscheibe, d.h. insgesamt 6 Servos zur Ansteuerung der beiden Taumelscheiben.
Zwischen den Empfängerausgängen und der Mischer-Elektronik kann zusätzlich ein Stabilisierungssystem (z.B. Heli Command, V-Stabi usw.) oder einzelne Kreisel-Systeme für (z.B. GY-401) für einzelne Achsen eingeschleift werden.

Nachdruck nur mit Genehmigung des Autors. Alle Angaben ohne Gewähr.
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